Im Schatten seiner sonst sehr holprigen Außenpolitik vermochte es Ex-Präsident Donald Trump in den letzten Monaten seiner Regierungszeit, das festgefahrenen Verhältnis zwischen Israel und der arabischen Welt aufzubrechen. Die Nachrichten im August und September 2020, dass sowohl die Vereinigten Arabischen Emirate wie auch Bahrain in den USA einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet hätten, waren eher mediale Randnotizen. Die Tragweite dieser US-amerikanischen Friedensofferte konnte oder wollte international nicht erkannt werden. Auch das Verhältnis zwischen Saudi-Arabien und Israel befindet sich schon seit geraumer Zeit auf dem Kurs der Entspannung. Die ersten erkennbaren Auswirkungen dieser Annäherungspolitik konnten bei dem erneuten Israel-Gaza-Konflikt im Mai 2021 beobachtet werden, indem die Arabische Liga, nicht wie bei den vorherigen Israel-Palästina-Konflikten, automatisch Partei für die Palästinenser ergriffen hatte. Wie wird es weitergehen? Ist eine friedliche Koexistenz zwischen der arabischen Welt und Israel langfristig möglich?

Ort: Schorndorf, Augustenstr. 4, Uhrzeit: 19.30 Uhr, Eintritt: 8,50 Euro

Eine Anmeldung ist entweder unter der Telefonnummer 07181/20 07-0 oder via E-Mail:

info@vhs-schorndorf.de erforderlich.

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